Hauptversammlung 2026

Die Hauptversammlung fand am 10. Juni 2026 statt. Hier finden Sie die Details dazu: Programmflyer Hauptversammlung 2026


«Integration! Zusammenarbeit mit Anspruchsgruppen»

Fachvortrag von Peter Tobler, Integrationsbeauftragter der Stadt St. Gallen
Anlässlich der HV des Vereins Kinderrechte Ostschweiz

 

Was ist Integration?

Beziehungen, Gewohnheit, Arbeit und Lohn sind dabei im Vordergrund! Dies gilt für alle!


Staatliche Bindungen

  • Rechtstaat und Sicherheit
  • Diskriminierungsschutz
  • Chancengleichheit
  • Partizipation und Mitbestimmung

 

Kann Integration gefordert werden?

Die Verfassung, die Gesetze, die öffentliche Ordnung ist sehr wichtig. Das Gleichstellungsgesetz, das Schulgesetz und die Verkehrsordnung stehen im Vordergrund.

  1. Öffentliche Soziale Sphäre, Sitten und Gebräuche sind verhandelbar. (Haus- und Schulordnung, Dresscode, Vereins Reglemente, Statuten)
  2. Privatsphäre ist nicht verhandelbar: Individuelle Freiheit, Lebenskonzepte, Gewohnheiten, Religionsfreiheit, sexuelle Ausrichtung.

 

Die Staatliche Integration

Da mischen die Gemeinde, der Kanton und der Bund mit. Da gibt es verschiedene Informationen und Beratungen. Bildung und Arbeit helfen dabei. Die frühe Kindheit ist sehr wichtig. Die Arbeitsmarktförderung auch für Zugezogene. Leider ist diese oft DEFIZITORIENTIERT statt RESSOURCENORIENTIERT! Die Integration mit Anspruchsgruppen hat Nutzen für diese Kooperation. Diskutiert wird darüber, ob es besser ist Parallelstrukturen aufzubauen oder an bestehenden Strukturen aufzubauen.

 

Anspruchsgruppe und Zuständigkeiten

Die Kooperation kann verbessert werden. Fachstellen, Vereine, NGOs, Verwaltung und Behörden, Schulen, Kinderbetreuungen, Zielgruppen in der Bevölkerung können aktiv mitwirken, damit eine gefreute Integration entsteht.

 

Wo sind Migrantenvereine?

Es hat immer weniger Vereine, wie in der übrigen Bevölkerung. Die digitale Welt ist im Auftrieb. MigrantInnen orientieren sich an den gemeinsamen Interessen. Es braucht die Rolle der BrückenbauerInnen. Freiwillige helfen bei der Integration. Ein BrückenbauerInnen-Konzept für die Stadt St. Gallen!

 

Wo sind die BrückenbauerInnen?

  • Finden wir genügend Brückenbauerinnen bei MigrantInnen?
  • Angebot muss attraktiv sein
  • Bedarf nach Begleitaufgaben
  • Abgrenzung zwischen freiwilligen und bezahlten BrückenbauerInnen ist wichtig
  • Kompetenzen sichtbar machen, anerkennen
  • Konstanz der BrückenbauerInnen gewährleisten
  • Wer bezahlt die Koordination und den Einsatz
  • In der Stadt gibt es bereits ein breites Angebot an Beratungs- und Hilfsangeboten,
  • Nachbarschaftshilfe und Quartierarbeit helfen auch

 

Peter Tobler dankt für die Aufmerksamkeit. Es wird auch lebhaft diskutiert. Die Präsidentin verdankt den sehr anschaulichen, eindrücklichen und wertvollen Vortrag mit einigen ausführlichen und anerkennenden Worten und mit einem Praliné – Geschenk. Sie wünscht dem jahrelangen Informationsbeauftragten für Integration in der Stadt St. Gallen besonders einen gefreuten Abschluss in seiner Arbeit und guten Einstieg ins Pensionsleben und allen einen frohen Abend beim Apéro und weiteren anregenden Gesprächen. 

Juli 2026 / Theres Engeler